Oberbaum City : Rudolfplatz : Corinthstrasse : Lasker Wiesen : Persiusplatz…
Sozialgeschichte einer Berliner Straße
Auf einer Gesamtfläche von 1,4 km² leben im Stralauer Kiez knapp 5000 Einwohner. In der DDR war die Wohngegend geprägt durch umliegende Großbetriebe (über 15.000 Arbeitsplätze) und damit einer ausgewogenen Mischung von Wohnen , Arbeiten, Handel und Gewerbe.
Die großen Betriebe sicherten damals auch das kulturelle Angebot für ihre Mitarbeiter und die Anwohner. Für die Einwohner brachen in der deutschen Einheit zunächst ihre Arbeitsplätze weg, Handel und Gewerbe schrumpften zwangsläufig. Die Arbeitslosigkeit liegt im Friedrichshainer Durchschnitt, mit entsprechender Verfestigung von Langzeitarbeitslosigkeit auf hohem Niveau. Vor allem leerstehende Gewerberäume belasten das Lebensgefühl der Bewohner wie auch die ökonomischen Möglichkeiten der Hauseigentümer gleichermaßen.
Durch den Umbau am Ostkreuz und am ehemaligen Osthafen werden die Karten neu gemischt, das Steigen der Immobilienpreise in den letzten Jahren sind z.B. ein deutliches Zeichen der Entwicklung auf der Berliner upper eastside.
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3 Kommentare gefunden
an S- und U-Bahnhof Warschauer Straße.
Es vermittelt durch viele nie gesehene Bilder und Geschichten ein Lese- und Anschauungs- Erlebnis für alle, die neu sind und sich fragen, warum es hier so ist wie es geworden ist.
Kontakt: Prof. Martin Wiebel, Tel.: 030 – 290 055 88 Teneriffa
Das Projekt Corinthstraße
Das RuDi – Nachbarschaftszentrum entwickelte seit Anbeginn Strategien um mit Nachbarinnen und Nachbarn gemeinsam anfangs gegen Verslummungstendenzen, später für spürbare Gebietsentwicklung mobil zu machen. Sehr hilfreich waren dabei Gebietsförderprogramme, so jüngst URBAN II. Diese europäische Förderung soll benachteiligten Quartieren helfen, Barrieren zu überwinden.
Vor diesem Hintergrund erarbeitete RuDi ein Partizipationskonzept, das jedes Jahr aufs Neue Bürgerbeteiligung im Rahmen des Baugesetzes organisiert, zu aktuellen Fragen des Lebens im Kiez und im Stadtbezirk Diskussionsforen entwickelt, Angebote zur Bildung von Selbsthilfegruppen realisiert, regelmäßig zur städtebaulichen Entwicklung (z.B. Umbau Ostkreuz) informiert und dabei vor allem die Projekte „Radio Stralau – Bürger senden für Bürger“ und die Internetzeitung „Kultstral“ nutzt.
RuDi, Modersohnstr.55, Ruf: 030 – 292 96 03
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[...] “Design Allez!” auf der Frankfurter Allee Am 1. und 2. September wird die Frankfurter Allee in Friedrichshain zwischen Proskauer Straße und Frankfurter Tor zur Mode-Achse Paris-Moskau. Die junge, kreative Szene, die sich an der Ost-West-Magistrale und ihren Nebenstrassen angesiedelt haben, werden am Sonnabend von 12 bis 24 Uhr und Sonntag von 10 bis 20 Uhr Design “Made in Friedrichshain” auf dem Laufsteg vorführen. Neben Modemachern präsentieren auch Künstler ihre Modelle, Projekte und Kunstwerke. Dazu gibt es französische, russische und deutsche Gaumenfreuden, Kieztheater, einen Kunstmarkt à la Montmartre und Architekturführungen. Interessierte haben außerdem Gelegenheit, in den Ateliers und Werkstätten hinter die Kulissen zu blicken und Stoffqualitäten zu begutachten. Für “Design Allez!” stehen ebenfalls 30 000 Euro zur Verfügung. [...]
[...] neuerdings versuchsweise auch als Oberbaum- bzw. Rudolfplatz-Kiez bezeichnet. Zum Launch des Portals haben wir dann unseren Friedrichshainer Kiez kurzerhand in Upper Eastside Berlin umbenannt. [...]
[...] schmutzige Strassen hing mit meinem Umzug von Friedrichshain nach Neukölln zusammen. Nicht dass die Strassen dort etwa sauberer wären – nur lebe und arbeite ich seit Dezember 2008 nicht mehr dort sondern [...]